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 Spiel- und Tischregeln

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BeitragThema: Spiel- und Tischregeln   Mo März 10, 2008 2:18 pm

Pokerregeln

1.) Floorman(DEALER):
Das jeweilige Floorpersonal (DEALER) ist dazu angehalten, Entscheidungen immer im Interesse eines bestmöglichen Spiels sowie mit der obersten Priorität "Fairness" zu treffen. Unter bestimmten Umständen kann es dabei notwendig sein, dass entgegen der technische Regeln im Sinne der Fairness entschieden werden muss. Die Entscheidungen des Dealers sind immer endgültig.
2.) Poker Etikette:
Wiederholte Verstöße gegen die Poker-Etikette werden mit Penalties belegt und geahndet. Beispiele hierfür sind das unnötige Berühren der Karten anderer Spieler, Spielverzögerungen oder auch andauerndes und ständiges Reden. Spieler sind angehalten, zu agieren, wenn sie an der Reihe sind.
3.) Penalties und Disqualifikation:
Ein Penalty (eine Strafe) KANN ausgesprochen werden, wenn ein Spieler seine Karten offenlegt, während noch Aktionen am Tisch stattfinden, wenn ein Spieler eine oder mehrere Karten vom Tisch wirft oder wenn er gegen die "one -player-to-a-hand"-Regel (nur ein Spieler pro Hand-Regel) verstößt bzw. gleichartige Dinge passieren. Ein Penalty MUSS hingegen ausgesprochen werden, bei Falschspiel, bei ungebührlichem Betragen eines Spielers oder sonstigem Fehlverhalten. Mögliche Strafen wären z.B. verbale Verwarnungen aber auch sogenannte "missed hand" Penalties (verpasste Hand - Strafe). Ein missed hand Penalty bedeutet, dass der betroffende Spieler (Verursacher) jeweils eine Hand eines jeden Mitspielers nicht mitspielen darf (inklusive seine eigene), multipliziert mit der Anzahl der Runden, die mit dem Penalty bekannt gegeben wird. Die Turnierleitung kann 1-, 2-, 3- oder 4-Runden Penalties bis hin zur Disqualifikation aussprechen. Dies obliegt alleine ihrer Entscheidung. Für die Dauer des Penalties hat der verursachende und betroffene Spieler den Tisch zu verlassen. Bei einer Disqualifikation werden die Chips des betroffenen Spielers
4.) Chip Race:
Bedeutet: Chips mit niedriegem Wert aus dem Spiel zu nehmen, da sie nicht mehr benötigt werden. Wird ein Chip-Race durchgeführt werden alle Chips geringen Wertes werden gegen Chips höheren Wertes eingetauscht. Wenn nicht alle Chips umgetauscht werden können, bekommt der Jeder Spieler für jeden Chip, der getauscht werden muss, eine Karte. Die Spieler mit der höchsten Karte erhalten jeweils die noch zu wechselnden Chips. Der Chip-Race startet immer beim Spieler, der links vom Dealerbutton sitzt.
5.) Odd Chips:
Odd Chips = Ungerade Chips. Bei Splitpots geht der ungerade, also nicht zu teilende Chip immer zu der Hand, die sich auf der linken Seite des Dealerbuttons befindet.
6.) Dead Button:
Im Turnierspiel wird ein "toter Button" verwendet. Dies kann z.B. dann zum Tragen kommen, wenn ein bzw. mehrere Spieler ausscheiden, die danach auf der Buttonposition gewesen wären. In einem solchen Fall verbleibt der Button dann bei dem Spieler vor dem leeren Sitzplatz. Ggf. kann dabei auch ein alleiniger Big-Blind zum tragen kommen.
7.) Button beim Heads-Up :
Der Button kann ausgelost werden.Beim Heads-Up ist der Small Blind immer beim Button und spricht als erster. Wenn Heads-Up gespielt wird, sollte der Button immer positioniert werden um zu vermeiden, dass kein Spieler versehentlich zwei Mal hintereinander den Big Blind setzt.
8.) Calling for a Clock:
Wenn eine aktzeptable Zeit verstrichen ist und es wird nach einer Clock (Uhr) verlangt, wird dem betreffenden Spieler maximal eine Minute Zeit gegeben, um seine Entscheidung zu treffen. Ist nach dem Ablauf dieser Minute immer noch keine Entscheidung vom Spieler getroffen worden, erfolgt ein 10-sekündiger Countdown. Hat der Spieler dann immer noch nicht reagiert, wird seine Hand für tot erklärt.
Die Blindzeit wird nicht angehalten.
9.) Auswechseln des Kartendecks:
Das Auswechseln des Kartendecks wird nach den eigenen Hausregeln durchgeführt. Spieler können kein Auswechseln des Kartendecks verlangen.
10.) Neues Limit:
Sowie die Zeit eines Blind-Limits während einer laufenden Hand endet und von der Turnierleitung ein neues Limit verkündet wurde, gilt dies ab der jeweils nächsten Hand. Die Hand beginnt immer jeweils mit dem Verteilen der Karten.
11.) Sichtbarkeit der Chips:
Alle Chips müssen zu jedem Zeitpunkt zu sehen sein. Ein Spieler darf keine Chips vom Tisch entnehmen, diese so halten oder einstecken, dass sie nicht mehr sichtbar wären oder sie in einer sonstigen Art und Weise verbergen. Sollte ein Spieler dies dennoch tun, verfallen diese Chips und werden aus dem Spiel genommen. Jeder Spieler muss seine höherwertigen Chips zu jedem Zeitpunkt sichtbar platziert haben und darf diese nicht z.B. unter wenigerwertigen versteckt halten, um andere Mitspieler zu täuschen. Der Spieler riskiert für ein solches Verhalten eine Disqualifikation.
12.) Vorübergehende Abwesenheit vom Tisch:
Bei vorübergehender Abwesenheit eines Spielers werden die Blinds vom Dealer aus dem Table- Stake eingezogen. An dem Platz des abwesenden Spielers werden auch seine regulären Eröffnungskarten ausgegeben und der Dealer zieht bei Bedarf die Blinds aus dem Table-Stake des abwesenden Spielers ein. Die Hand des abwesenden Spielers gilt als gepasst (Fold).
13.) Erklärungen eines Spielers:
Erklärungen eines Spielers, wie z.B. solche über die Wertigkeit seiner Hand, sind nicht bindend. Jedoch dürfen solche Erklärungen nicht für einen Missbrauch verwendet werden und wären in einem solchen Fall durch einen Penalty zu ahnden.
14.) Mündliche Aussagen:
Mündliche Aussagen, die getroffen werden, während ein Spieler an der Reihe ist, sind bindend. Mündliche Aussagen, die getroffen werden, während der Spieler noch nicht an der Reihe ist, sind bindend auch wenn sich die Situation des Spiels sich verändert.
15.) Aktive Hände:
Solange ein Spieler noch aktiv an einer Hand beteiligt ist, darf er den Tisch nicht verlassen. Sonst werden die Karten gefoldet sollte er nicht am Platz sein.
16.) Offenlegen der Karten:
Ein Spieler, der seine Hand während des Spiels offen legt, kann mit einem Penalty belegt werden. Seine Hand wird für tot erklärt. Der evtl. ausgesprochene Penalty beginnt mit dem Ende der Hand.
17.) Unprotected Hands:
Sollte ein Kartengeber die ungeschützte Hand eines Spielers versehentlich einziehen, so hat der betroffene Spieler keinen Anspruch auf Entschädigung und er erhält auch seinen Einsatz nicht zurück. Sollte der Spieler jedoch geraist haben und der Raise ist noch nicht gecallt worden, erhält er seinen Einsatz für diesen Raise zurück.
18.) Bet und Raise Voraussetzungen:
Bei einem No Limit Spiel muss das Gebot (Bet) mindestens der Höhe des aktuellen Big Blinds entsprechen. Die Anzahl und Höhe von Raises bei No-Limit Spielen sind nicht gedeckelt. Dies heisst ein Spieler kann maximal soviel bieten, was dieser an Chips noch zur Verfügung hat (All In).
Ein Raise (Erhöhung eines vorherigen Gebots) muss mindestens genauso so hoch wie das aktuelle Gebot sein. Wird ein Raise erneut erhöht (Re-Raise), so muss dieses mindestens genauso so hoch sein wie die vorherige Erhöhung. Raise und Re-Raise können dabei ebenfalls in Höhe der zur Verfügung stehenden Chips eines Spielers ausfallen.
19.) Verschiedene Raise-Methoden:
Bei einem Raise muss (1) der volle Betrag in einem Zug gesetzt werden; oder (2) erst der volle Betrag angesagt werden und kann dann stückweise in den Pott gegeben werden; oder (3) mündlich "raise" angesagt werden, dann der Betrag zum callen in den Pott gesetzt werden und danach - um den Zug zu komplettieren - der Betrag des Raises in einer Summe in den Pott gelegt werden.
20.) Oversized Chip:
Ohne dass ein Raise angesagt wurde, gilt ein oversized Chip, also ein Chip, der einen größeren Wert hat, als es für einen Call erforderlich wäre, nicht als Raise sondern als Call. Wenn ein Spieler einen oversized Chip in den Pot wirft und einen Raise ansagt, allerdings nicht die Höhe des Raises bekannt gibt, hat der Raise eine Höhe des erlaubten Maximums bis zum Wert des betreffenden Chips. Nach dem Flop wird ein Bet mittles eines oversized Chips ohne Ansage immer in der vollen Höhe seines Wertes gerechnet. Wenn ein Raise mittels eines oversized Chips durchgeführt wird, muss dieser immer angesagt worden sein, bevor der Chip die Oberfläche des Tisches berührt hat.
21.) Moralisch vertretbares Spiel:
Pokern ist ein individuelles Spiel. Ein sogenanntes Soft-play wird mit dem Einziehen von Chips oder mit Penalties geahndet (Soft-play liegt z.B. vor, wenn ein Spieler absichtlich nicht spielt, um einem anderen einen Vorteil zu verschaffen). Chip-Dumping, also das absichtiche Zuspielen von Chips zu einem anderen Spieler wird mit Disqualifikation geahndet.
22.) Showdown:
Alle Karten, die sich noch im Spiel befinden, werden geöffnet, wenn sich ein Spieler All-In befindet und keine weiteren Spielaktionen mehr möglich sind.
Im Showdown muss der Spieler, der die letzte Action (z.B. gecallt hat) gemacht hat auch als Erster seine Karten zeigen. Erfolgte kein Einsatz, muss der Spieler am Platz links vom Button seine Karten zuerst zeigen und dann so weiter im Uhrzeigersinn.
23.) Keine Beratung, keine Auskunft, one-player-to-a-hand:
Spieler sind verpflichtet zu jedem Zeitpunkt auf alle anderen Spieler im Turnier Rücksicht zu nehmen. In diesem Zusammenhang ist es Spielern - egal ob sie in der Hand sind oder auch nicht - untersagt:
• Informationen über nicht gefoldete oder auch gefoldete Karten weiterzugeben
• Andere Spieler zu beraten oder zu kritisieren bevor die Hand beendet wurde
• Bemerkungen oder Einschätzungen über eine Hand abgeben, die noch nicht offen gelegt ist
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